Helge's Seite
Hallo und willkommen auf meiner Seite. Wenn Du jetzt mit der Hoffnung auf diese Seite gekommen bist, etwas über mich zu erfahren, dann bist Du hier genau richtig.
Wer bin ich?
Das ist eine Frage, die ich mir oft genug selber stelle. Allgemein gilt, dass ich am 26.05.1972 in Wolgast (damals DDR) das Licht der Welt erblickt habe. Meine Eltern wollten eigentlich ein Mädchen (Susanne), aber dafür war irgend etwas zuviel an mir dran. Da man bei bestimmten Sachen kein Recht auf Umtausch oder Rückgabe hat, mussten sie halt damit leben.
Was bin ich?
Zuerst war ich ein kleiner Schreihals, der seinen armen Bruder nachts nicht schlafen gelassen hat.
Im Jahre 1978, nach Besuch von Kinderkrippe und Kindergarten, kam ich dann in die Schule. Wie alle Kinder hatte ich nicht sonderlich viel dafür übrig. Irgendwie hat man es aber gut mit mir gemeint, denn obwohl ich relativ wenig für die Schule getan habe, brachte ich ordentliche Ergebnisse mit nach Hause.
Während der Schulzeit versuchte ich, Handball zu spielen, merkte aber schnell, dass Ballspiele nichts für mich sind. Das liegt wohl an dem Gefühl, das man hat, wenn man als Brillenträger den Ball auf die Nase bekommt und dass ich für Sport allgemein nicht viel übrig hatte. Eine Ausnahme war da der Tauchsport. Ich gehörte drei Jahre lang dem Tauchclub "Vineta" in Wolgast an. Den Club gibt es wohl immer noch... Als ich die Information erhielt, dass im damaligen Wolgaster Pionierhaus eine Arbeitsgemeinschaft "Computertechnik" gegründet werden sollte, war ich Feuer und Flamme. Gleichzeitig fing ich an, die Arbeitsgemeinschaft "Elektronik" zu besuchen. Ich hatte schon vorher viel herumgebastelt, aber kaum fachkundige Hilfe bei Problemen bekommen. Die Besuche der Arbeitsgemeinschaften prägten von nun an mein Leben. Mein Interesse an Computern und Elektronik wurde gefördert und so stand für mich fest, dass ich mal einen Beruf in dieser Richtung ergreifen will.
Nun war in der damaligen Zeit der Berufswunsch nicht immer das, was der Staat mit einem anstellen wollte. Eigentlich wollte ich eine Berufsausbildung zum "Elektronikfacharbeiter" mit Abitur ergreifen, aber dort war keine Möglichkeit, an eine Lehrstelle zu kommen (es sei denn, ich hätte mich für mehrere Jahre Armee verpflichtet). Also begann ich 1988 auf der Peene-Werft in Wolgast eine Lehre zum "Stahlschiffbauer" mit Abitur. Während der gesamten Lehrzeit stand für mich fest, dass ich in diesem Beruf nicht arbeiten will. Also blieb nur das Studium...
Während der Lehre kam der Fall der Berliner Mauer und damit das Aus für den sozialistischen Staat DDR. So schön die neue Freiheit war, so schwierig wurde die Weiterführung der Lehre. In der nun gültigen Bildungsordnung gab es so etwas wie "Berufsausbildung mit Abitur" nicht und ausserdem war das ja ein Überbleibsel der DDR und sollte abgeschafft werden. Nur den Protesten vieler Leute ist es zu verdanken, dass mein und das vorangegangene Lehrjahr die Berufsausbildung mit Abitur beenden konnte. Das Lehrjahr nach uns musste sich zwischen Lehre oder Abitur entscheiden...
Da ich mich während der Lehre weiterhin mit Elektronik, Computern und meinem neuen Hobby, Amateurfunk, beschäftigt habe, kam für mich eigentlich nur ein Studium der Elektrotechnik in Frage. Ich begann mein Studium im Oktober 1992 an der Technischen Universität in Dresden. Zwischen Lehre und Studium lag noch ein Jahr bei der Bundeswehr. Mein Jahrgang war der Erste, der schon beim Bund die Grundausbildung machen musste, da es die NVA nicht mehr gab. Dabei stellten wir fest, dass der ehemalige "Klassenfeind" auch nur mit Wasser kocht...
Aber zurück zum Studium. In Dresden wohnte ich im Studentenwohnheim Wundtstrasse 1, von wo aus ich einen wunderbaren Blick in Richtung Sächsische Schweiz hatte. Aber auch die schöne Aussicht konnte mich nicht darüber hinwegtrösten, dass ich arge Probleme mit dem Studium hatte. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass ich das Falsche studiere oder nicht die nötige Intelligenz dazu besitze. Das änderte sich zum Glück nach zwei Jahren, mit dem Erhalt des Vordiploms. Vorher war alles nur graue Theorie, jetzt bekam das Studium langsam einen parktischen Bezug. Ich wählte als Vertiefungsrichtung "Feinwerktechnik" und dort als Spezialisierung die "biomedizinische Gerätetechnik". Meine erste Idee, mich in Richtung "Nachrichtentechnik" weiterzubilden, verwarf ich, als ich an der entsprechenden Vorlesung teilnahm...
Nach einem Praktikum bei der Firma Dr. Müller-Gerätebau in Freital, die Blutzuckermessgeräte bauen, schrieb ich auch meine Diplomarbeit bei der selben Firma. Leider ist dabei Einiges nicht so gelaufen, wie ich es mir erhofft hatte und so schloss ich mein Studium nach 5 1/4 Jahren mit dem Erhalt des Diploms ab und war erst einmal Arbeitslos. Keine schöne Situation für jemanden, der nicht nach Hause (Wolgast) zurück konnte, weil dort die Zahl der Arbeitslosen noch viel höher als in Dresden war und die Chance, Arbeit zu finden, entsprechend geringer. Ausserdem hielten mich auch noch verschiedene andere Gründe in Dresden...
Alle Bewerbungen, die ich schrieb, wurden abgelehnt oder es kam gar keine Rückmeldung. Ich versuchte mich zusätzlich in Richtung Netzwerktechnik zu bewerben, da ich mir die entsprechende Erfahrung als Netzwerkadministrator im Wohnheim angeeignet hatte, aber auch das brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Nach drei Monaten bekam ich dann den Hinweis, dass eine Computerfirma einen Techniker suchte. Also fing ich im März 1998 bei der Firma Sievers (jetzt Siecom) in Dresden an. Das Gehalt war zwar nicht mit dem eines Diplom-Ingenieures zu vergleichen, aber ich hatte erst einmal Arbeit und brauchte die weitere Suche nicht mit leeren Taschen fortführen.
Schon in der Mitte des Jahres hatte ich Glück und im Herbst war es dann perfekt: Ich begann im Februar 1999 meine Arbeit als Entwicklungsingenieur bei der Firma MED Nuklear-Medizintechnik Dresden. Dort entwickelte ich hauptsächlich die Software für Messgeräte (Pascal bzw. Delphi) und wartete die Telefonanlage und das Netzwerk. Ab und zu war auch mal ein Serviceeinsatz dran, der dann mal eine willkommene Abwechslung darstellte. Aber wie heißt es so schön? Wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Nach fast 10 Jahren bei MED merkte ich, daß mich die Arbeit nicht mehr ausfüllt. Nicht daß ich ein Problem mit den Kollegen oder Chefs gehabt hätte, nein, das sind alles tolle Menschen, von denen ich viel gelernt habe und mit denen ich auch nicht im Bösen auseinander gegangen bin. Mir fehlte einfach etwas...
...was mir fehlte, bekam ich von einer mir schon bekannten Firma geboten. Dr. Müller-Gerätebau in Freital suchte einen neuen Entwickler mit den Schwerpunkten auf Hard- und Software. Endlich wieder mal Elektronikentwicklung machen! Wozu hatte ich sonst Elektrotechnik studiert, und nicht Informatik? Am 31.03.2009 verließ ich also mit einem lachenden und einem weinenden Auge MED und fing am 01.04.2009 bei Dr. Müller-Gerätebau an. Die Eingewöhnung in der neuen Firma fiel mir nicht schwer, weil ich einen großen Teil der neuen Kollegen ja schon von früher kannte. Die Arbeit macht auch wieder Spaß. :)
Was mag ich?
- Meine Frau natürlich!!!
- Bücher: William Gibson's "Neuromancer"-Trilogie, J.R.R.Tolkien's "Herr der Ringe"-Trilogie, Marion Zimmer-Bradley's Avalon-Trilogie
- Filme: "Contact", "Stargate", "Herr der Ringe", "The day after tomorrow"
- Essen: alle möglichen Nudelgerichte, gefüllte Paprikaschoten (so, wie sie meine Mama macht ;))
- Reisen: möglichst lange und weit weg...
Was mag ich nicht?
- Leute, die nicht sagen, was sie denken und hinterm Rücken über einen herziehen
- Leute, die Kritik verteilen, aber selbst keine Kritik vertragen
- Neider, die es nicht vertragen, dass andere mehr in ihrem Leben geschafft haben, als sie selbst
- "Klugscheisser" / "Besserwisser"
- Ungerechtigkeit
- Essen: Fisch oder "Meeresfrüchte", die gefallen mir unter Wasser viel besser und Gräten pule ich auch nicht sonderlich gern...
Meine Hobbies / Freizeitgestaltung
- Elektronik / Computer - Auch wenn ich beruflich damit zu tun habe, kann ich zu Hause nicht davon lassen (sehr zum Ärger meiner Frau). Wenn ich vorm Computer sitze, wird aber im seltenstens Fall gespielt. Meist bastel ich an diversen Homepages. So habe u.a. an folgenden Seiten mitgewirkt:
- Amateurfunk - Ich bin seit 1991 als lizensierter Funkamateur mit dem Rufzeichen DG0NF auf den Amateurfunk-Bändern aktiv. Seit 2005 einmal im Jahr mit meinem Ortsverband V30 von der Greifswalder Oie aus.
- IRC - Im Wohnheim, wo ich die letzten 2,5 Jahre vor meinem Auszug permanent Internet am Computer anliegen hatte, war ich fast 24 Stunden täglich und das 7 Tage in der Woche unter den Nicknames "PegasusDD" und später "Pegasus" im Chat (#Dresden, #Berlin u.a.). Heute bin ich vielleicht einmal im Jahr dort zu sehen, entweder als "PegasusDD" oder als "MieseKazz". Ich habe durch dieses Medium viele Leute kennen gelernt, wenn auch die Stammbesatzung der Channels inzwischen lange nicht mehr wie im Jahr 1995 ist.
- Tauchen - Ich habe im Juni 2001 meinen PADI OWD gemacht und im Februar 2002 meinen AOWD. Im Sommer bin ich deshalb an vielen Wochenende an irgendeiner Pfütze und versuche, die Gesamtzahl meiner Tauchgänge zu erhöhen. Ausserdem bin ich Mitglied in einem Dresdner Tauchklub.
- Wandern / Klettern - war ich während des Studiums öfter, seit dem habe ich kaum noch Zeit dazu (und vermutlich auch nicht die Kondition).
Mein größter Traum
nach Australien auswandern. Da das aber sicherlich immer ein Traum bleiben wird, mache ich da halt öfter mal Urlaub. Alternative zum Auswandern wäre ein wirklich langer Urlaub (etwa 1 Jahr) in Australien. Dann hätte man wenigstens mal Zeit genug, sich etwas mehr vom Land anzusehen, als das in 4 Wochen der Fall ist.
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