Australien 2004 - Der Reisebericht - 5. Woche
| April 2004 |
Mai 2004 |
Karte |
|
|
| Mo |
Di |
Mi |
Do |
Fr |
Sa |
So |
| |
|
|
|
|
1 |
2 |
| 3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
| 10 |
11 |
12 |
13 |
14 |
15 |
16 |
| 17 |
18 |
19 |
20 |
21 |
22 |
23 |
| 24 |
25 |
26 |
27 |
28 |
29 |
30 |
| 31 |
|
|
|
|
|
|
|
| Neue Karte mit Map einfügen! |
|
Heute fuhren wir, nachdem wir erstmal ausgeschlafen hatten, zum Flughafen, um unsere Rückflüge zu bestätigen. Dort wurde uns mitgeteilt, dass das bei Qantas nicht notwendig ist. War mir zwar neu, aber man lernt ja nie aus. Ausserdem wussten wir jetzt auch gleich, wo wir das Auto abgeben mussten und wie lange wir zum Flughafen brauchen werden. Danach fuhren wir noch einmal in die Stadt und spazierten zum Hafen, um noch ein paar Fotos zu machen.

Cairns
|
Da uns die Hitze doch etwas zu schaffen machte, war das kein sonderliches Vergnügen. Auf dem Rückweg zum Auto kamen wir an dem Ort vorbei, wo das "Reef Teach" angeboten wurde. Da wir davon schon interessante Meinungen gehört hatten, schrieben wir uns für den heutigen Kurs ein (13A$ p.P.). Danach ging es zum Bungalow zurück, wo wir schon mal langsam anfingen, unsere Sachen aus den Auto zu nehmen und zusammen zu packen. Ausserdem mussten wir noch einmal Wäsche waschen. Waschmaschine und Trockner liefen so lange, dass wir uns beeilen mussten, um pünktlich zum Reef Teach zu erscheinen.
Das Reef Teach ist im Prinzip ein Kurs, in dem man lernt, die einzelnen Tiere am Riff zu bestimmen. Ausserdem kriegt man noch einmal gesagt, was man machen darf und was man tunlichst unterlassen sollte. Die Art und Weise, wie das herübergebracht wird, ist sehr humorvoll gehalten. Eigentlich ist dieser Vortrag ein Muss für jeden, der am Riff tauchen gehen will.
Nachdem der Kurs zuende war, gingen wir ins Restaurant "Dundee's" um dort zu essen. Es war dort zwar etwas teurer, aber wir wollten noch einmal australisch Essen gehen und da wir den morgigen Abend auch schon verplant haben, blieben wir halt dort. Das Essen war auch ganz gut, wenn auch die Bedienung etwas herumschlamperte (die Vorspeise kam nach dem Hauptgang und der bestellte Salat blieb ganz weg). Dafür sparten wir uns das Trinkgeld... Da ich fahren musste, blieb ich bei alkoholfreien Getränken und trinke jetzt im Bungalow mein Bier.
Heute wollten wir einfach mal den letzten Urlaubstag geniessen. Also wurde etwas länger geschlafen. So ganz mit geniessen war dann doch nicht, weil wirja noch weiter die Sachen zusammenpacken mussten.
Am Nachmittag gingen wir an den Pool, den Ramona hatte eine Massage (15min für 10A$) gebucht. Ich hatte etwas mit Kopfschmerzen zu tun. Vielleicht hilft dagegen auch Massage? Also haben wir gefragt und ich wurde auch eine Viertelstunde bearbeitet. Ich kann nur sagen: sehr entspannend :)
Lange konnten wir uns danach aber nicht mehr am Pool, aufhalten, denn wir wollten noch zum Aboriginal-Kulturzentrum nach Tjapukai zum "Tjapukai by night". Dort sollte es dann eine Show und etwas zu Essen geben.
Bei Tjapukai angekommen hatten wir noch viel Zeit. Also gingen wir erstmal in den angelegenen Shop und schauten und T-Shirts an. Natürlich wurden auch welche gekauft. Als das Herumstöbern im Laden zu langweilig wurde, setzten wir uns in die Empfangshalle. Durt muss gerade ein Bus Japaner ausgekippt worden sein, denn es wimmelte nur so von denen.
Gegen 19.30 Uhr öffneten sich die Türen zum "Magic Space", einer Bildergalerie, in der auch die Empfangsshow stattfinden sollte. Zunächst hate man Zeit, die Bilder zu betrachten. Irgendwann wurde es plötzlich dunkel und eine bunt bemalte Gestalt tauchte auf und eine Stimme erzählte die Geschichte der Dreamtime. Effektvoll wurden wir dazu eingeladen, durch eine andere Tür den aufgetauchten Aboriginals zu folgen.
Diese statteten uns mit Schlaghölzern aus und führten uns an einen See. Dort wurde erstmal Feuer "gemacht". Wir sollten uns im Kreis aum die Feuerstelle aufstellen und mit den Hölzern im Takt schlagen. Dazu wurde "Birri wahi" gesungen. Frei übersetzt sowas wie "Feuer brenne". Ein Aboriginal spielte auf dem Didgeridoo einer leitet uns Touristen an, die anderen machten mit einem "Feuerzeug", bestehend aus zwei Stöcken, und unter Zuhilfenahme von Kokosnus-Fasern, Feuer.

Tjapukai
|

Tjapukai
|
Danach ging es dann ins Restaurant, wo nach einem opulenten Mahl vom Buffet die Tanzshow stattfand. Es wurden u.A. das Känguru und der Casuar gezeigt und eine Jagdszene. Viel zu schnell war die Zeit rum. Die Leute von der Tanzgruppe gingen danach raus zum Feuer und man konnte sich dazu setzen. Leider waren zu viele Japaner da, die nur Fotos machen wollten, so dass eine ordentliche Unterhaltung kaum zustande kam. Als alle Japaner weg waren, sassen nur noch wir und ein anderes deutsches Paar mit den Aboriginals am Feuer. Letztere hatten jetzt aber auch keine rechte Lust mehr und so verabschiedeten wir uns.
Früh um 05.30 Uhr riss uns heute der Wecker aus dem Schlaf. Abreise. Wir machten gemütlich Frühstück, luden unsere Sachen ins Auto und fuhren um 08.00 Uhr vom Caravanpark aus in Richtung Flughafen, wo wir um 09.00 Uhr unser Auto abgeben mussten.
Am Hertz-Schalter war natürlich niemand, also deponierten wir den Schlüssel und die Papiere in der Box für die Express-Rückgabe.
CheckIn für unseren Flug startete erst um 09.30 Uhr, also hiess es wieder einmal, warten... Irgendwann ging es dann los und wir bekamen sogar ohne Probleme unsere 12Kg Übergepäck durch den CheckIn. "Is there Dive-equipment in this case?" "Yes." :) War ja auch so, nur dass in den DivePak auch noch das Zelt und diverse andere Campingausrüstung war...
Nach dem CheckIn hatten wir noch mehr als 4 Stunden Zeit, bevor wir in den Flieger konnten. Diese Zeit wurde mit Lesen, Duty-Free-Shop-Bummel, Restgeld-Ausgeben und rumsitzen verbracht. Wieder in die Stadt fahren wollten wir nicht, war dort eh nur warm und wäre mit dem schweren Handgepäck auch anstrengend geworden. Ausserdem konnte ich auch am Hertz-Schalter jemanden abpassen, der mir eine ordentliche Rechnung ausdruckte. Damit brauche ich mir auch keinen Kopf mehr um die Kratzer an der Stossstange machen, die irgendwann mal an dem Auto aufgetaucht sind...

Rückflug
|
Endlich im Flieger dachten wir, dass es endlich los gehen würde, aber weit gefehlt: die Maschine rollte vom Vorstrat noch einmal an das Gate zurück und wir mussten warten. Der Kapitän meinte, dass es irgendwelche Probleme mit dem Treibstoff gegeben hat. Und sie deshalb zurückgefahren sind. Insgesamt standen wir eine Stunde zusätzlich dort rum.
In Singapur wollte ich die Gelegenheit des kostelosen Internet nutzen, um die letzten Berichte hochzuspielen, aber irgendwas haben die dort geändert, jedenfalls bakam ich mit WWW immer nur die Gateway-Seite von dem Internetprovider und mit per eMail immer nur eine eMail von selbigem. Anscheined auch über einen Proxy. Jedenfalls konnte ich meinen Bericht nicht loswerden, sondern habe halt nur frustriert eine kurze Meldung abgegeben. 22.55 Uhr ging es dann weiter nach Frankfurt.
Wir sind wieder zu Hause!!!
Eigentlich viel früher als erwartet, denn normalerweise wären wir erst Nachmittags in Dresden gewesen, konnten aber durch etwas Glück früher von Frankfurt weiterfliegen: wir sind gleich nach der Landung zum Lufthansa-Terminal gegangen. Dort wollten wir versuchen, schon unsere Bordkarten für den Weiterflug zu bekommen. Glücklicherweise landeten wir erstmal bei einem Transfer-Schalter. Dort fragten wir nach den Bordkarten. Ja, wir würden die schon bekommen können, aber an einem anderen Schalter. Auch wenn wir erst Nachmittags fliegen? "Nachmittags? Zeigen Sie mir bitte mal ihr Ticket!" Ramona meinte dann, ob es vielleicht möglich wäre, früher zu fliegen (weil in der Zwischenzeit noch zwei andere Maschinen nach Dresden geflogen sind). Der gute Mann an dem Schalter konnte doch tatsächlich unsere Flüge umbuchen und weil es auch für Lufthansa von Vorteil war, brauchten wir nicht einmal Gebühren bezahlen! Ich kann da nur noch sagen: Vielen Dank für den guten Service!
Nun hatten wir ein anderes Problem: unseren Abholservice hatten wir zu 13.45 Uhr bestellt. Micha und Simone hatten sich freundlicherweise wieder bereiterklärt, uns zu fahren. Nunja, würden wir halt mit dem Taxi fahren, eine Noch eine kurze SMS geschickt und ab ging es nach Dresden. Dort angekommen erhielt ich eine SMS, dass uns Micha doch abholen würde, ich müsse nur anrufen, wenn wir gelandet sind. Also tat ich das und gegen 8.30 waren wir dann zu Hause.
ENDE
|